Maststuhl

Colonier
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Beitrag von Colonier »

Hallo Mitsegler mit mehr Erfahrung,

ich habe neulich beim Mastlegen bei meiner Dehlya 22 den Maststuhl verbogen. Den wollte ich nun abbauen und habe die vier Schrauben an Deck gelöst. Dennoch hat er sich keinen Millimeter bewegt. Kann es sein, dass er noch irgendwie anders befestigt ist? Kann es sein, dass er von unten angeschraubt ist? Wie kommt man da ran? An der Stelle unter dem Mastfuß befindet sich ja die Verkleidung für den Hubkiel.

Grüße, Colonier

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Werner
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Beitrag von Werner »

Hallo Colonier,

erst einmal herzlich willkommen im DF. Schau mal weiter unten unter "Technik" im Tröööt "Deck unter dem Mastkoker weich", das hilft dir vielleicht weiter.

Gruß
Werner

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Uli
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Beitrag von Uli »

Hallo,
da ist bestimmt Sikaflex o. ä. darunter, was für die Abdichtung sorgen sollte und nun "wie die Pest" klebt.
Da hilft zum Beispiel ein dünner Klavierdraht oder ein Multimaster.

Gruss
Uli

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segeln ist der feuchteste und kälteste Weg, 100-Euro-Scheine in der Luft zu zerreissen,
aber auch der Schönste !!
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sailor
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Beitrag von sailor »

Hallo Colonier,
der Mastfuß ist nur mit den 4 Schrauben befestigt.
Wie schon beschrieben ist er aller Wahrscheinlichkeit mit Sikaflex oder einer anderen Dichtungsmasse festgeklebt.
Nimm ein Kantholz ca 1,5 m lang das ziemlich genau in den Mastschuh passt
(zurecht sägen/hobeln). Durch die Bohrung verschrauben und mit Schraubzwinge befestigen. Dann mit Gefühl am langen Hebel kippen.
Vorher wie schon von Uli beschrieben mit Klavierdraht oder Spachtel
zu lösen versuchen.

Gruß
sailor

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D 22 "SUSI"
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Colonier
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Beitrag von Colonier »

Danke Kollegen,

die Tipps mit Klavierdraht und Kantholz hören sich gut an. Werde ich demnächst ausprobieren und erstatte dann Meldung.

Grüße, Colonier

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Colonier
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Beitrag von Colonier »

Liebe Mitsegler,

der Tipp mit dem Klavierdraht war der richtige! Ich habe zwar eine Gitarrensaite mit zwei Knebeln benutzt, aber die ging zwischen Maststuhl und Deck durch wie beim Konditor durch die Torte. Konnte dann auch den verbogenen Maststuhl mittels Schraubstock wieder gerade richten.

Bis zum nächsten Problem grüßt Colonier

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Werner
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Beitrag von Werner »

...da sieht man mal wieder, dass mit Musik alles besser geht... :D

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jobi
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Beitrag von jobi »

Hallo,

wie stark war denn der Mastkoker verbogen?
Der Mastkoker ist meines Wissens aus Aluguss und verträgt deswegen nicht so viele Schläge und nachträgliches Biegen. Dabei entstehen Haarrisse, die man so nicht sieht, die aber unter Belastung dann zum Bruch des Kokers führen. Ich will dir keine Agst machen, wenn man vorsichtig nachrichtet wird schon nichts passieren. Nur dran denken sollte man.

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Gruß Jobi

Nicht der Wind bestimmt die Richtung sondern
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sailor
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Beitrag von sailor »

Hallo Miteinander,
Werkstätten die TÜV und UVV-Untersuchungen an Gabelstaplern und ähnlichen Hubgeräten machen führen auch Rissprüfungen durch.
Die zu prüfenden Stellen werden mit einer dünnflüssigen Spezialfarbe
bestrichen die Restfarbe abgewaschen und dann mit einer UV-Lampe
nach Rissen geprüft. Diese Prüfung kann die Welt nicht kosten.Mann muss
nur rumfragen wer solche Prüfungen durchführt.
Sollten größere Risse vorgefunden werden dann in einer Fachwerkstatt
die Alu schweißen kann schweißen lassen.

Gruß
sailor

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jobi
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Beitrag von jobi »

Hallo,

noch zur Ergänzung von sailor: Diese Prüfung heißt "Rot-weiß- Prüfung" und müsste von jeder guten Schweiß- Firma durchführbar sein. :cool:
Sie gehört zu den zerstörungsfreien Prüfungen, was anderes möchtest du ja auch nicht haben. :D

Ablauf der Prüfung: Zuerst wird mit einer spez. roten Farbe das Werkstück besprüht. Nach einer Einwirkzeit mit einem Reiniger gereinigt, anschließend wird mit weiß gesprüht . Wenn jetzt rote Farbe ausdringt ist ein riss vorhanden, weil die rote Farbe sich in den Rissen "versteckt" hat und nun hervorkommt.

Kann also, wie sailor schon sagte, nicht teuer sein.
Würde ich an deiner Stelle aber prüfen lassen, es ist ein wichtiges Bauteil deines Schiffes.

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Gruß Jobi

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