Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Also, es geht um die Achse, um die herum das Ruderblatt beim Aufholen geschwenkt wird.
Was ich da gerade auseinandergebaut habe, sind
-die Überreste von einem Plastikring oder ähnlichem, dazu
-eine Kupferbuchse mit dem gleichen Durchmesser wie der Plastikring
-und eine Inbusschraube mit Zylinderkopf.
Was mich am meisten irritiert, ist, dass für den Kopf der Inbusschraube in der einen Wange vom oberen Ruderteil ein Durchgangsloch gebohrt ist. Das heißt, dass diese Schraube keinen Beitrag dazu leistet, die beiden Wangen zusammenzuhalten.
An anderer Stelle sind die beiden Wangen des oberen Ruderteiles mit einer Senkkopfschraube zusammengeschraubt, da hält die Schraube die beiden Wangen zusammen.
Frage nun: Ist das der Sollaufbau der Achse, den ich da zerlegt habe, oder ist das schon fortgeschrittenes wildestes Gebastel gewesen? Wenn das schon wildestes Gebastel war - was ist dann der "Sollzustand"? Erwartet hätte ich
-eine V4A Buchse, um die das Blatt schwenkt, so lang, dass sie gut saugend in den Zwischenraum zwischen den beiden Wangen paßt aber auf jeden Fall länger ist, als das Blatt dick ist
-eine Senkschraube, die beide Wangen auf die Buchse drückt
Was ich da gerade auseinandergebaut habe, sind
-die Überreste von einem Plastikring oder ähnlichem, dazu
-eine Kupferbuchse mit dem gleichen Durchmesser wie der Plastikring
-und eine Inbusschraube mit Zylinderkopf.
Was mich am meisten irritiert, ist, dass für den Kopf der Inbusschraube in der einen Wange vom oberen Ruderteil ein Durchgangsloch gebohrt ist. Das heißt, dass diese Schraube keinen Beitrag dazu leistet, die beiden Wangen zusammenzuhalten.
An anderer Stelle sind die beiden Wangen des oberen Ruderteiles mit einer Senkkopfschraube zusammengeschraubt, da hält die Schraube die beiden Wangen zusammen.
Frage nun: Ist das der Sollaufbau der Achse, den ich da zerlegt habe, oder ist das schon fortgeschrittenes wildestes Gebastel gewesen? Wenn das schon wildestes Gebastel war - was ist dann der "Sollzustand"? Erwartet hätte ich
-eine V4A Buchse, um die das Blatt schwenkt, so lang, dass sie gut saugend in den Zwischenraum zwischen den beiden Wangen paßt aber auf jeden Fall länger ist, als das Blatt dick ist
-eine Senkschraube, die beide Wangen auf die Buchse drückt
- Detlev
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Hallo Blaupause,
wenn Du Hilfe bekommen willst, dann wären Fotos sicher sehr hilfreich. Schau doch mal in der Bildergalerie nach bei "Bilder Uli".
Ich selbst muß mich vor der Saison auch noch intensiv mit meiner Ruderanlage beschäftigen (Klappruder DY25). Die beiden Ruderblatteile (Alu) müswsen farbmäßig komplett neu gemacht werden. Das geht nur mit Demontage der Ruderanlage. Ich habe also noch keine Erfahrung und bin auch für alle Hinweise und Tips dankbar. Ich werde von dieser Aktion auch Fotos machen (schon deshalb, damit beim Zusammenbau ohne große Sucherei alles wieder an seinen alten Platz kommt).
Falls Du mit dem einen Teil die Achse meinst, die die beiden Ruderblatthälften des Klappruder am Drehpunkt verbindet, dann sollte dies keine Schraube, sondern ein Aluminium-Niet sein. Der muß dann ausgebaut werden.
Mein Ruderblatt werde ich auch mit einer Flächenanode aus Magnesium ausrüsten.
Goodewind Ahoi!
Detlev
wenn Du Hilfe bekommen willst, dann wären Fotos sicher sehr hilfreich. Schau doch mal in der Bildergalerie nach bei "Bilder Uli".
Ich selbst muß mich vor der Saison auch noch intensiv mit meiner Ruderanlage beschäftigen (Klappruder DY25). Die beiden Ruderblatteile (Alu) müswsen farbmäßig komplett neu gemacht werden. Das geht nur mit Demontage der Ruderanlage. Ich habe also noch keine Erfahrung und bin auch für alle Hinweise und Tips dankbar. Ich werde von dieser Aktion auch Fotos machen (schon deshalb, damit beim Zusammenbau ohne große Sucherei alles wieder an seinen alten Platz kommt).
Falls Du mit dem einen Teil die Achse meinst, die die beiden Ruderblatthälften des Klappruder am Drehpunkt verbindet, dann sollte dies keine Schraube, sondern ein Aluminium-Niet sein. Der muß dann ausgebaut werden.
Mein Ruderblatt werde ich auch mit einer Flächenanode aus Magnesium ausrüsten.
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Detlev
... der Weg ist das Ziel!
- Detlev
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Hallo Blaupause,
heute habe ich nun ebenfalls begonnen, mein Ruder (Klappruder DY25) für die notwendigen Arbeiten zu demontieren. Ich bin nur an zwei Stellen gescheitert:
- der Ring auf der Ruderwelle (die Madenschraube ging raus, der Ring sitzt (noch!) fest.
- die Schraube für die Umlenkrolle des Niederhalters (ich werde sie vermutlich drin lassen)
Die beiden anderen Schrauben am Klappruder gingen recht gut raus. Wichtig ist allerdings, daß man vor dem ersten Ausschraubversuch dafür sorgt, daß das Werkzeug (hier Imbusschlüssel 8mm) sicher greift. Man hat nicht so viele Versuche ....
Die Schrauben sind bei mir auf der Steuerbordseite des Ruders angesetzt und gehen durch das Ruder. Es sind also durchgebohrte Gewindelöcher. Die Schrauben sind aus VA und haben einen Kopf für Imbus 8mm.
1) Drehachse des Klappruders (also achtern auf dem Ruderblatt):
Bolzen M10 x 20 mm mit Kopf für Imbus 8mm; von Stb. durchgeschraubt. Er bildet das "Gelenk" für das Klappruder. 2) Achse für die Umlenkrolle achterlich vor der Ruderwelle im oberen Rudersegment (für den Aufholer des Ruders):
Bolzen M10 x 38 mit Kopf für Imbus 8mm (vermutlich M10 x 40 gekürzt auf Bündigkeit mit dem Ruderblatt) 3) Achse für die Rolle bugseitig im oberen Rudersegment (für den Niederhalter des Ruders):
Diese Schraube konnte ich heute nicht demontieren (versuche es vielleicht auch nicht weiter).
Sie hat einen groben Kreuzschlitz im Kopf. Ich vermute, daß es ebenfalls M10 ist. Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, das Ruder komplett zu demontieren (wenn der Ring ab geht) und dann das Ruder schleifen und den Anstrich neu aufbauen. Es folgen dann noch ein paar Fotos.
Für Tips Eurerseits bin ich dankbar.
Goodewind Ahoi!
Detlev
heute habe ich nun ebenfalls begonnen, mein Ruder (Klappruder DY25) für die notwendigen Arbeiten zu demontieren. Ich bin nur an zwei Stellen gescheitert:
- der Ring auf der Ruderwelle (die Madenschraube ging raus, der Ring sitzt (noch!) fest.
- die Schraube für die Umlenkrolle des Niederhalters (ich werde sie vermutlich drin lassen)
Die beiden anderen Schrauben am Klappruder gingen recht gut raus. Wichtig ist allerdings, daß man vor dem ersten Ausschraubversuch dafür sorgt, daß das Werkzeug (hier Imbusschlüssel 8mm) sicher greift. Man hat nicht so viele Versuche ....
Die Schrauben sind bei mir auf der Steuerbordseite des Ruders angesetzt und gehen durch das Ruder. Es sind also durchgebohrte Gewindelöcher. Die Schrauben sind aus VA und haben einen Kopf für Imbus 8mm.
1) Drehachse des Klappruders (also achtern auf dem Ruderblatt):
Bolzen M10 x 20 mm mit Kopf für Imbus 8mm; von Stb. durchgeschraubt. Er bildet das "Gelenk" für das Klappruder. 2) Achse für die Umlenkrolle achterlich vor der Ruderwelle im oberen Rudersegment (für den Aufholer des Ruders):
Bolzen M10 x 38 mit Kopf für Imbus 8mm (vermutlich M10 x 40 gekürzt auf Bündigkeit mit dem Ruderblatt) 3) Achse für die Rolle bugseitig im oberen Rudersegment (für den Niederhalter des Ruders):
Diese Schraube konnte ich heute nicht demontieren (versuche es vielleicht auch nicht weiter).
Sie hat einen groben Kreuzschlitz im Kopf. Ich vermute, daß es ebenfalls M10 ist. Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, das Ruder komplett zu demontieren (wenn der Ring ab geht) und dann das Ruder schleifen und den Anstrich neu aufbauen. Es folgen dann noch ein paar Fotos.
Für Tips Eurerseits bin ich dankbar.
Goodewind Ahoi!
Detlev
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Hallo Detlev,
da hast du dir was vorgenommen, habe ich vor 10 Jahren auch mal gemacht, ist eine S....arbeit.
Viele Grüsse
Uli
da hast du dir was vorgenommen, habe ich vor 10 Jahren auch mal gemacht, ist eine S....arbeit.
Viele Grüsse
Uli
- Detlev
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Hallo Uli,
danke für Deine "Warrnung". Ich habe diese Arbeit schon ein Jahr herausgezögert, muß nun aber endlich "zu Potte kommen". Das Aluruder ist stellenweise stark korrodiert und die Beschichtung hatte sich beim Kärchern großflächig abgelöst. Da hilft nur noch Schleifen, Neuaufbau der Beschichtung und die Montage einer Opferanode (Mg).
Wenn ich den Ring runter habe, mache ich erst einmal einen Schleifversuch. Falls es zu mühselig (oder zu gesundheitsschädlich) wird, gebe ich das Ruder zum Sandstrahlen. Für den Anstrich habe ich mir bei "meinem" Farbenhändler (er ist selbst Segler) Jaeger Multigrund 715 empfehlen lassen. Ich werde 5 - 7 Schichten aufbringen. Danach kommt dann kupferfreies Antifouling.
Goodewind Ahoi!
Detlev
danke für Deine "Warrnung". Ich habe diese Arbeit schon ein Jahr herausgezögert, muß nun aber endlich "zu Potte kommen". Das Aluruder ist stellenweise stark korrodiert und die Beschichtung hatte sich beim Kärchern großflächig abgelöst. Da hilft nur noch Schleifen, Neuaufbau der Beschichtung und die Montage einer Opferanode (Mg).
Wenn ich den Ring runter habe, mache ich erst einmal einen Schleifversuch. Falls es zu mühselig (oder zu gesundheitsschädlich) wird, gebe ich das Ruder zum Sandstrahlen. Für den Anstrich habe ich mir bei "meinem" Farbenhändler (er ist selbst Segler) Jaeger Multigrund 715 empfehlen lassen. Ich werde 5 - 7 Schichten aufbringen. Danach kommt dann kupferfreies Antifouling.
Goodewind Ahoi!
Detlev
... der Weg ist das Ziel!
Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Hallo,
ich habe die Demontage und Überholung des Klappruders im letzten Jahr komplett durchgeführt und muss sagen, dass die Arbeit nicht sooo dramatisch ist.
Ein kleines Problem stellen die Edelstahlschrauben und evtl. auch der Edelstahlring in Verbindung mit den Aluteilen des Klappruders dar (Stichwort galvanisches Element). Wie man auf Detlevs Fotos gut erkennen kann, kommt es in diesen Bereichen auch zur verstärkten Oxidation des Aluminiums (weiße Ausblühungen). Die Konsequenz ist, dass zumindest die Schrauben sehr fest sitzen.
Hilfreich beim Lösen dieser Schrauben ist das mäßige Erwärmen der Schrauben. Aber Vorsicht: Die Umlenkrollen sind aus Kunststoff. Absolut wichtig ist, dass der Imbusschlüssel und der Kreuzschlitzschraubendreher richtig passen. Ich habe vorher alle Schraubenköpfe innen mit einem kleinen Schraubenzieher sauber ausgekratzt. Als Kreuzschlitzschraubendreher wurde ein hochwertiger und passgenauer Kreuzschlitzeinsatz meines Knarrenkastens benutzt. Damit kann man viel mehr Druck ausüben als mit einem normalen Kreuzschlitzschraubendreher.
Nachdem alles demontiert war, wurde das Ruder komplett abgeschliffen und es folgte der Farbaufbau:
2 x Vorgrundierung mit Etch Primer
2 x Grundierung mit Primocon
2 x Antifouling mit Trilux
Die Gewinde der VA Schrauben wurden beim Zusammenbau mit etwas seewasserbeständigem Marinefett eingestrichen. Vielleicht hilft das ein wenig bei der nächsten Demontage .?
Fazit: Nach einer Saison sieht das Ruder aus wie neu. Ich hatte auch nur sehr wenig Algenbewuchs.
Was ich etwas "fummelig" fand, war das Einfädeln der Auf- bzw. Niederholer.
Grüße
Ventix
ich habe die Demontage und Überholung des Klappruders im letzten Jahr komplett durchgeführt und muss sagen, dass die Arbeit nicht sooo dramatisch ist.
Ein kleines Problem stellen die Edelstahlschrauben und evtl. auch der Edelstahlring in Verbindung mit den Aluteilen des Klappruders dar (Stichwort galvanisches Element). Wie man auf Detlevs Fotos gut erkennen kann, kommt es in diesen Bereichen auch zur verstärkten Oxidation des Aluminiums (weiße Ausblühungen). Die Konsequenz ist, dass zumindest die Schrauben sehr fest sitzen.
Hilfreich beim Lösen dieser Schrauben ist das mäßige Erwärmen der Schrauben. Aber Vorsicht: Die Umlenkrollen sind aus Kunststoff. Absolut wichtig ist, dass der Imbusschlüssel und der Kreuzschlitzschraubendreher richtig passen. Ich habe vorher alle Schraubenköpfe innen mit einem kleinen Schraubenzieher sauber ausgekratzt. Als Kreuzschlitzschraubendreher wurde ein hochwertiger und passgenauer Kreuzschlitzeinsatz meines Knarrenkastens benutzt. Damit kann man viel mehr Druck ausüben als mit einem normalen Kreuzschlitzschraubendreher.
Nachdem alles demontiert war, wurde das Ruder komplett abgeschliffen und es folgte der Farbaufbau:
2 x Vorgrundierung mit Etch Primer
2 x Grundierung mit Primocon
2 x Antifouling mit Trilux
Die Gewinde der VA Schrauben wurden beim Zusammenbau mit etwas seewasserbeständigem Marinefett eingestrichen. Vielleicht hilft das ein wenig bei der nächsten Demontage .?
Fazit: Nach einer Saison sieht das Ruder aus wie neu. Ich hatte auch nur sehr wenig Algenbewuchs.
Was ich etwas "fummelig" fand, war das Einfädeln der Auf- bzw. Niederholer.
Grüße
Ventix
Beste Grüße
Ventix
Ventix
Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Hallo Miteinander,
festsitzende KS - Senkschrauben lassen sich mit einem Schlagschrauber lösen.
Ich meine damit ein Werkzeug das wie ein Schraubendreher angesetzt wird nur wird
statt drehen mit einem Hammer auf die Rückseite geschlagen.
Durch den Schlag dreht sich die Klinge nach links und wird gleichzeitig in den
Schlitz gedrückt. Durch den Schlag entsteht gleichzeitig ein Rütteleffekt
der die Schraube löst. Dieses Werkzeug kostet um die 10€. Bei der Klinge
sollte man auf Qualität achten.
Gruß
sailor
festsitzende KS - Senkschrauben lassen sich mit einem Schlagschrauber lösen.
Ich meine damit ein Werkzeug das wie ein Schraubendreher angesetzt wird nur wird
statt drehen mit einem Hammer auf die Rückseite geschlagen.
Durch den Schlag dreht sich die Klinge nach links und wird gleichzeitig in den
Schlitz gedrückt. Durch den Schlag entsteht gleichzeitig ein Rütteleffekt
der die Schraube löst. Dieses Werkzeug kostet um die 10€. Bei der Klinge
sollte man auf Qualität achten.
Gruß
sailor
Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Super, hilft alles weiter!
Frage nun noch: Wenn Ihr die Inbusschraube raus habt, um die das Ruderblatt geschwenkt wird - was ist da in der Bohrung bei Euch noch drin? Bei mir war da eine Kupfer- oder Messingbuchse drin und ein kaum erkennbarer Überrest von irgendeinem Kunststoffring.
Was kommt bei Euch da raus?
Frage nun noch: Wenn Ihr die Inbusschraube raus habt, um die das Ruderblatt geschwenkt wird - was ist da in der Bohrung bei Euch noch drin? Bei mir war da eine Kupfer- oder Messingbuchse drin und ein kaum erkennbarer Überrest von irgendeinem Kunststoffring.
Was kommt bei Euch da raus?
Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Hallo Blaupause,
... eine Messingbuchse.
Ich habe diese vor dem Zusammenbau für ein paar Cent neu anfertigen lassen, da die alte Buchse völlig ausgeeiert war.
Grüße
Ventix
... eine Messingbuchse.
Ich habe diese vor dem Zusammenbau für ein paar Cent neu anfertigen lassen, da die alte Buchse völlig ausgeeiert war.
Grüße
Ventix
Beste Grüße
Ventix
Ventix
- Detlev
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- Registriert: Dienstag 12. August 2008, 21:58
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- Kontaktdaten:
Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22
Hallo Blaupause,
ich habe heute meine Ruderanlage endlich komplett zerlegt und bei der Gelegenheit auch nach der Buchse geschaut. Bei mir ist es eine Messingbuchse mit Maß L=10,9mm; Da=15,0mm; Di=10,8mm. Diese Buchse sitzt bündig im Achsloch des beweglichen Teiles des Klappruders und bewahrt das Aluruder vor Verschleiß durch den Bolzen. Ich denke, hier solltest Du Dir einfach eine Messingbuchse mit passenden Maßen besorgen (z.B. in einer Schlosserei). Die Maße solltest Du nach den Gegebenheiten an Deinem Ruderblatt festlegen. Sie ergeben sich für die Buchsenlänge (L) aus der Ruderblattbreite (unterer Ruderteil), für die Außendurchmesser (Da) aus dem Maß der Bohrung und für den Innenduchmesser (Di) aus dem Außenmaß des Bolzens mit hinreichend Spiel.
Goodewind Ahoi!
Detlev
ich habe heute meine Ruderanlage endlich komplett zerlegt und bei der Gelegenheit auch nach der Buchse geschaut. Bei mir ist es eine Messingbuchse mit Maß L=10,9mm; Da=15,0mm; Di=10,8mm. Diese Buchse sitzt bündig im Achsloch des beweglichen Teiles des Klappruders und bewahrt das Aluruder vor Verschleiß durch den Bolzen. Ich denke, hier solltest Du Dir einfach eine Messingbuchse mit passenden Maßen besorgen (z.B. in einer Schlosserei). Die Maße solltest Du nach den Gegebenheiten an Deinem Ruderblatt festlegen. Sie ergeben sich für die Buchsenlänge (L) aus der Ruderblattbreite (unterer Ruderteil), für die Außendurchmesser (Da) aus dem Maß der Bohrung und für den Innenduchmesser (Di) aus dem Außenmaß des Bolzens mit hinreichend Spiel.
Goodewind Ahoi!
Detlev
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