Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Blaupause
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Blaupause »

Ersteinmal Danke! Bin immer wieder erstaunt - Deine Buchse hat ein Innengewinde, meine nicht ... Die Schwenkbuchse für das Ruderblatt selber sieht noch gut aus, die Umlenkrollen sind aber ausgeschlagen und müssen n€u. Was ich mit dem aufgeschlitzten Schlauch mache, durch den der Aufholer durchgezogen war, muß ich mir noch überlegen - so kommt das Teil nicht wieder rein, weil der Aufholer sich in dem Schlitz verklemmt hatte.

Neue Auf- und Niederholer müssen auf jeden Fall rein, beide zeigen Verschleiß durch abscheuern.

Habe gestern lange mit meinem Bootsausrüster lange über den richtigen Anstrich diskutiert - werde nun für das Ruder ein System (Grundierung und Antifouling) nehmen, das ursprünglich für Aussenborder, Z-Antriebe, Propeller etc. gedacht ist. Ist auf jeden Fall für Al vorgesehen, das Antifouling ist dünnschichtig und hart. Näheres zur Wirksamkeit gibt es dann in ein paar Jahren.

Die letzte Umlenkrolle ist noch drin, die Schraube ist bei mir keine Kreuzschlitz- sondern eine Schlitzschraube und bewegt sich noch nicht, wird aber jetzt täglich gekriechölt.
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Detlev
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Detlev »

Hallo Blaupause,

meine Buchse hat kein "wirkliches" Gewinde. Zu sehen sind nur Laufspuren des Schraubengewindes auf der Innenfläche. Vielleicht war auch mal ein Gewinde eingeschnitten worden, hat aber für diesen Zweck mit Sicherheit kkeine Funktion. Die Buchse hat gegenüber der Schraube Luft, sitzt aber formschlüssig im Ruder. Sie reduziert nur das Spiel des Bolzens gegenüber der Ruderbohrung und verhindert mechanischen Verschleiß.

Ich denke, die Schläuche solltest Du wegwerfen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie irgendeinen praktischen Nutzen haben könnten. Als Fehlerquelle sind diese Schläuche aber sicher hervorragend geeignet. Bei mir waren jedenfalls keine Schläuche verbaut. Meine Falle waren jedoch (bis auf die Metallkauschen) kaum verschlissen. Nach 21 Jahren Dauereinsatz werde ich dem Schiff nun aber neue Falle aus geeignetem Material gönnen.

Für den Neuanstrich des Aluruders wollte ich eigentlich ein System von International verwenden (2-Komponentensystem "Interprotect"). Beim "Kaufversuch" wurde ich dann aber auf eine Alternative aufmerksam gemacht.

Ich kaufe Farben usw. in der Regel immer in einem Farben-Spezialgeschäft in Brandenburg. Der Besitzer hat Ahnung (Theorie und Praxis!) und ist selbst Segler. Jedenfalls hat er mir für den Anstrich des Ruders zu einem anderen Anstrich geraten. Ich werde das Ruder jetzt mit 5 bis 7 Anstrichen "Jäger Multigrund 715" behandeln. http://www.jaegerlacke.de/179-0-715-multigrund.html
Diese Farbe benötigt keinen Haftprimer und soll hervorragend für Aluminium geeignet sein. Der Preis für 750ml liegt mit 14,95Euro deutlich unter den Alternativen aus dem Bootssektor. Der Rat zu dieser Farbe kann also kaum im kaufmännischen Interesse gelegen haben, da ich eigentlich nach Interprotect gefragt hatte (und diese Farbe auch im Regal stand).

Wenn ich mit dem Anstrichaufbau fertig bin, hole ich mir noch ein geeignetes Antifouling (ohne metallisches Kupfer und auch ohne Kupferoxid).

Ich werde in den nächsten Tagen also das Ruder von allen Farbresten befreien und dann im metallisch sauberen Zustand den neuen Anstrich aufbauen. Der Jaeger-Multigrund kann im Abstand von ca. 3 Stunden ohne Zwischenschliff mit der Rolle aufgebracht werden. Der Anstrich ist somit an einem Tag des Wochenendes zu erledigen. Ich muß nur noch entscheiden, ob das Ruder auch eine Opferanode (Magnesium) erhalten soll. Diese Anode kann bei Notwendigkeit jedoch auch später nachgerüstet werden.

Goodewind Ahoi!

Detlev
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Uli
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Uli »

Hallo zusammen,
ich verwende seit Jahren am Aluruder immer Trilux Antifouling von International.
Das Ergebnis dieses Antifoulings ist meiner Meinung nach mäßig. (Boot liegt im Süsswasser, Stausee, mich ziemlich klarem Wasser).
Die Farbe blättert gerne ab und es bildet sich relativ schnell leichter Bewuchs (in Form einer dicken grünen Schleimschicht).
Wenn ich diese Schicht ablösen will, so muss ich es Mithilfe einer Bürste machen, im Wasser schwimmend. Das ist zwar kein Problem, es geht leicht, aber, ich schwimme dann in einer Antifoulingwolke.
Das ist dann ein für mich nicht akzeptables Umweltproblem.
Nun gibt es ja für Aluminium nicht allzuviele Alternativen, nur deswegen bin ich bisher bei TRilux geblieben.
Mein Rumpf ist mit VC 17 gestrichen, das wirkt super und ist extrem dünnschichtig (das Zeug ist flüssig wie Wasser,dünstet beim Streichen jedoch auch sehr stark aus. Die Halle, in der gestrichen wird, sollte sehr gut belüftet sein), so dass man theoretisch 20 Jahre nachpinseln kann und trotzdem noch ein glattes Unterwasserschiff hat.
Da würde ich keinesfalls wechseln. Ich habe bei VC 17 noch nie Bewuchsprobleme gehabt.
Gruss
Uli
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Ventix
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Ventix »

Hallo Uli,

deine Meinung bzgl. des Trilux Antifoulings mag ich (noch?) nicht teilen.
Mein Boot lieg im Steinhuder Meer im trüben Wasser - Zustand/Bewuchs des Ruders nach einem Jahr s.o.
Gibt es eine Alternative zum Trilux, die besser ist?

Wenn das Antifouling abblättert, liegt das am Untergrund bzw. an der Grundierung.
Das habe ich auch schon bei Booten mit einem VC17m Anstrich gesehen.

Ein absolutes Versiegeln des Ruderblattes mit zig Farbschichten ist aus meiner Sicht auch nicht unbedingt notwendig, da man 1. den Zwischenraum der festen oberen Ruderhälfte eh nicht vernünftig streichen kann (außer vielleicht durch Sandstrahlen und spritzen) und 2. der Farbaufbau des unteren Ruderblattes durch die Schwenkbewegungen eh beschädigt wird.

In diesem Sinne viel Spaß beim Schleifen und Streichen
und einen sonnigen Sonntag
Ventix
Beste Grüße

Ventix
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Detlev
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Detlev »

Hallo,

heute mal ein Zwischenbericht von meiner "Baustelle Klappruder". Ich habe mich dann nach ein paar Schleifversuchen doch zum Sandstrahlen entschlossen (und bin sehr froh über diese Entscheidung). Das Alu ist komplett von allen Farbresten befreit und wartet nun am Wochenende auf die neue Beschichtung (Jaeger Multigrund 715).

Ich habe auch den oberen Körper zum Strahlen mitgenommen. Hier ist noch etwas Nacharbeit notwendig. Die Beschichtung auf dem Schaumkern ist werftseitig nicht so toll. Es sind viele Blasen vorhanden (keine Osmose!). Damit macht es wenig Sinn, das Sandstrahlen bis zum gewünschten Endergebnis durchzuziehen, weil an vielen Stellen die Blasen durchschlagen werden. Ich werde also etwas mit dem Exzenterschleifer nacharbeiten, das ganze aber nicht übertreiben. Die Übergänge zur Wellenaufnahme müssen neu abgedichtet werden. Das soll mit Epoxidharzspachtel erfolgen (Watertite von International). Danach will ich den Körper mit mehreren Schichten Epoxidharz streichen. Dazu lasse ich mich aber noch mal von "meinem" Farbenhändler beraten.

Die beiden Klappruderhälften erhalten 5 - 7 Schichten Multigrund und danach dann ein geeignetes kupferfreies Antifouling. Vorher werde ich ebenfalls einige Unebenheiten mit Watertite füllen. Ein "Restproblem" ist das "Innenleben" des oberen Ruderteiles. Hier muß ich dann vermutlich etwas improvisieren (sehr dünne Rolle, langer, flacher Pinsel ...).

Auf jeden Fall bin ich sehr froh, rechtzeitig mit dem Schleifen von Hand aufgehört zu haben. Es ist eine sehr staubige Angelegenheit und so habe ich dann auch meine Lunge und meine Augen geschont.

Wenn nichts dazwischen kommt, sollen die Farbarbeiten am Wochenende gemacht werden. Bei geeignetem Wetter kann der Multigrund alle 3 Stunden übergestrichen werden. Mal sehen, ob mein Plan aufgeht ....

Goodewind Ahoi!

Detlev
Ruder DY25 nach dem Sandstrahlen - Bild 1
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Ventix
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Ventix »

Hallo Detlev,

Frage: Sieht man es richtig auf deinen Fotos, dass der obere GFK Ruderblock, die eloxierte Alutraverse, das eloxierten Alurohr und die Kunststoffrollen auch gesandstrahlt wurden?

Grüße
Ventix
Beste Grüße

Ventix
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Detlev
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Detlev »

Hallo Ventix,

ich habe das Ruder demontiert und alle 3 Teile zum Strahlen gegeben. Die im oberen Ruderteil verbliebene Rolle und das "Innenleben" dieses Teiles sind dabei auch gestrahlt worden. Die Löcher (Ruderwelle) waren beim Strahlen mit Stopfen verschlossen und die Welle selbst wurde abgeklebt. Die Miramidbuchsen und der Wellenkanal wurden somit nicht behandelt.

Der obere Teil (Schaumkern) ist komplett gestrahlt worden. Hier ist nur das Ergebnis nicht so toll, weil das Material keine ordentlichen Ergebnisse zuließ. Deshalb erfolgt hier noch mal Nacharbeit von Hand. Beim Alublech (zur Befestigung des Ruders auf dem Plichtboden) wurde mit Glaskugeln gestrahlt. Hier will ich mich zunächst mal auf die (sich neu bildende) Oxydschicht verlassen und werde erstmal keinen Anstrich aufbringen. Wenn notwendig, kann hier immer noch nachgearbeitet werden. Das wird sich in der Praxis zeigen.

Das Streichen des oberen Ruderteiles im "Innenbereich" wird vermutlich nicht ganz so einfach werden. Ich habe aber auch keinen Sinn darin gesehen, hier die alte (schadhafte) Beschichtung zu belassen.

Goodewind Ahoi!

Detlev
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Ventix
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Ventix »

Hallo Detlev,

die Oberfläche der Aluteile sieht sehr rauh aus. Hier solltest du deinen "Farbenmeister" noch einmal fragen, ob du die gesammte Fläche evtl. noch füllern/spachteln musst. Den "Innenbereich" würde ich spritzen, denn nur so gelangt die Farbe auch in den letzten Spalt.

Ob es eine gute Idee war, den GFK - Block inkl. Alutraverse und Rohr zu sandstrahlen, weiß ich nicht.
Im Salzwasser wird das Alu jetzt anfangen zu blühen, weil die schützende Eloxierschicht fehlt.

Interessant finde ich durchaus noch einen andern Apekt.
Anscheinend haben viele Dehlyas Probleme mit dem GFK - Ruderblock. Hier bilden sich wohl oft kleine Blasen, Beulen und Risse. Auf deinen Fotos kann man gut erkennen, dass es zwischen Alurohr und dem GFK-Körper einen Spalt gibt. Könnte es sein, dass durch die Verbindung Alurohr - GFK Wasser in den Block eindrigt und innen den Schaum weich werden lässt bzw. das Laminat des GFK-Körpers aufweicht ???

Grüße
Ventix
Beste Grüße

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Detlev
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Detlev »

Hallo Ventix,

ich hatte vor, morgen wegen dem evtl. Spachteln (mit Watertite) zu fragen. Wenn die Auskunft OK ist, dann wird gespachtelt. Wenn der Spachtel auf Alu problematisch ist (womit ich rechne), dann bleibt alles so wie es ist.

Ich werde nicht spritzen, weil der Aufwand bei 5 - 7 Schichten viel zu groß ist. Ich denke, ich bekomme das auch so hin.

Salzwasser ist für mich kein Problem - ich fahre Binnenrevier. So werde ich erstmal abwarten, wie das Alu (oben am Ruderblock) im Herbst aussieht. Wenn nötig, lasse ich diese Stelle dann noch mal strahlen und kümmere mich dann darum. Zum Strahlen des Bleches muß ich das Ruder auch nicht noch mal auseinander nehmen. Im übrigen war die Oxydschicht des Alu an einigen Stellen ohnehin nicht mehr in Ordnung.

Das mit dem Ruderblock ist vermutlich ein allgemeines Problem. Der "Sandstrahler" meinte, die Arbeiten sind "schlampig" ausgeführt. Ich bin der gleichen Meinung. Vermutlich wurde darauf verzichtet, auf den Schaumkern Seide aufzubringen. Der Kern ist trocken, die Blasen sind unschön, aber vermutlich nicht "gefährlich". Ich will jetzt auch nicht beginnen, hier noch eine Baustelle aufzumachen. Die Spalten werden mit Watertite geschlossen und dann wird neu versiegelt. Ein Aufbau von Glasseide auf den Kern bringt die Gefahr, daß der Block später klemmt.

Wenn die Arbeiten gemacht sind und das Boot wieder eine Saison im Wasser war, weiß ich mehr.

Goodewind Ahoi!

Detlev
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Detlev
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Re: Schwenkachse vom Ruderblatt DY 22

Beitrag von Detlev »

Hallo an alle ...

heute mal ein Zwischenbericht von den Sanierungsarbeiten am Klappruder. Inzwischen habe ich die größten Riefen meines Ruders mit "Watertite" gespachtelt. Ich habe darauf verzichtet, alles vollflächig zu spachteln. Kleine Unebenheiten werden durch die Farbschichten ausgeglichen. Spachteln und Scheifen erfolgten 3 mal, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.

Den Schaumkörper habe ich ebenfalls geschliffen. Hier habe ich nicht bis auf den Schaum runtergeschliffen, sondern nur die Blasen auf der Oberfläche beseitigt. Werkzeuge dafür waren ein Exzenterschleifer (mit 40er und 60er Schleifpapier) und ein Fein-Multimaster (ein tolles Werkzeug). Die Übergänge der Achsaufnahme am Schaumkörper wurden ebenfalls mit Watertite ausgebessert.

Vor den weiteren Arbeiten habe ich dann die Aufnahme für die Ruderwelle mit Gewebeband verschlossen, damit Harz und Farbe draußen bleiben. Die Ruderwelle und die Alubleche habe ich ebenfalls abgeklebt.

Der Ruderkörper wurde 2x mit Epoxidharz (West-System) beschichtet (pures Harz, ohne Matte). Danach erfolgten dann auf allen Teilen bis jetzt 3 Anstriche mit Jaeger-Universalgrund (weiß). Ich werde die Dose alle machen und denke, daß ich dann 6 Anstriche haben werde. West-System läßt sich hervorragend gut verarbeiten und die Dosierung (5 + 1) ist unkompliziert. Mit dem Universalgrund kann an einem Tag mehrfach gestrichen werden.

Das Problem bezüglich des Streichens im Innern des oberen Ruderteiles konnte ich auch zufriedenstellend lösen. Hierbei hat sich ein Schaumstoffpinsel hervorragend bewährt. Der Stiel wurde mit einem aufgeleimten Holz verlängert und mußte etwas abgeschliffen werden, damit er in die Öffnung des Ruderkörpers paßt. Damit und mit einer dünnen Flaschenbürste komme ich jetzt innen an alle Stellen heran. Außen macht sich eine normale Schaumstoffrolle am besten.

Wenn der Anstrich mit dem Universalgrund fertig ist, kommen noch 2-3 Schichten Trilux (ebenfalls weiß) drauf und das Ruder wird wieder montiert. Leinen und Schäkel (Ruderfall und Niederhalter) werden erneuert. Ich denke, das hält dann wieder etliche Jahre.

Goodewind Ahoi!

Detlev
Ruder DY25 - gespachtelt
Ruder DY25 - gespachtelt
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Ruder DY25 - gespachtelt
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Ruder DY25 - Schaumkern - 1
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Ruder DY25 - Schaumkern - 1 Harzschicht
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Ruder DY25 - Schaumkern - 1 Farbschicht
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Ruder DY25 - Teil oben - 1
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Ruder DY25 - Teil oben - 2
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Ruder DY25 - Teil unten
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Sanierung Ruder DY25 - Werkzeug
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