Hubkiel Dehlya 25 Drucklager fetten
Verfasst: Dienstag 9. April 2024, 15:30
Hallo liebe Forengemeinschaft,
wir sind ne Eigner-Gemeinschaft im Saarland / Bostalsee und haben seit 2020 eine Dehlya 25. Zum Thema Hubkielgetriebe habe ich schon im Forum Diverses gelesen und bin mir immer noch unsicher. Bestimmt hat das jemand schon mal gemacht und kann mir helfen.
Im Eigner-Handbuch steht dort bei Drucklager fetten :
„… Alle 5 Jahre …Der Kiel dann soweit „eingefahren“, daß die Spindel und Drucklager entlastet sind“
Was ist mit „eingefahren“ gemeint, hoch?
Das finde ich unlogisch. Wenn ich den Kiel bis auf den Trailer runter Kurbel, dann müsste doch alles entlastet sein, wenn der Kiel unten aufsteht. Nicht wenn er hochgekurbelt ist und an der Spindel hängt ?!?
Situation:
- Dehlya 25 aktuell im Slipptrailer.
- Kiel soll nicht ausgebaut werden.
- Kiel ist natürlich oben
- Kielgetriebe sind zwei POM Zahnräder
A)
Wie kann ich das Zahnrad, das mit Sicherungsmutter auf der Spindel sitzt, abnehmen?
Sicherungsmutter runter? Zahnrad hat ein Gewinde, also Zahnrad von der Spindel abschrauben (Linksgewinde / Rechtsgewinde)? Und ganz wichtig: Kann die Hubkiel-Spindel dann nicht nach unten in den Kielschacht fallen und ich komme nie wieder ran (sichern gegen herunterfallen, wie?) Und dann kann man das Drucklager fetten?
(Ich habe durch Linksdrehung des Zanrades etwas Spiel in die Spindel bekommen, konnte das ganze 5mm hochziehen, und habe dann mit einem Zahnstocher vorsichtig Bootsfett ins Lager geschmiert. Weil ich mich bzgl. Demontage Zahnrad nicht weiter getraut habe.)
Ist die Sicherungsmutter (M16 / 24er?) ein normales Gewinde, oder hat es eine andere Gewinde-Steigung? Kann man eine „normale“ rostfreie Sicherungsmutter verwenden oder eine mit speziellem Gewinde (meine lässt sich nur sehr schwer drehen und war vom Vorbesitzer auch nicht bis ganz runter aufs Zahnrad gedreht). Da hatte ich Sorge, dass der Vorbesitzer evtl. ein normales Gewinde verwendet hat und dort ein spezielles drauf muss. Muss da noch ne Unterlegscheibe dazwischen?
Wenn das Zahnrad ein Gewinde hat, wie kann ich es wieder fest auf die Spindel aufschrauben, sodass es auch „ganz unten“ auf der Spindel in der richtigen Position zum vorderen Zahnrad sitzt? Die Spindel kann ich ja nicht festhalten / kontern, und würde mitdrehen?
B)
Was darf an POM zur Pflege / Schmierung ran? Gar nichts? Silikonfett?
C)
Durch die Welle des vorderen Zahnrades, wo die Winsch zum Kielkurbeln aufgesetzt wird, drückt es Feuchtigkeit rein. Darf dort an die Welle z.B. Silikonfett ran oder kann man das Lager nur erneuern und gar nicht abdichten?
D)
Da wir gerade beim Thema POM sind. Das Lager des Ruderblattes müsste auch POM sein? Dass dort niemals Fett ran darf, gilt das auch für die Welle vom Ruder?
E)
Und noch was zum Kiel Kurbeln:
Gegen den Uhrzeigersinn hoch. Irgendwann wird’s schwerer (ohne Gewlat),ok , dann ist er wohl ganz oben. Aber einen richtig festen Anschlag habe ich nie verspürt. Aber eben auch nicht mit Gewalt weitergekurbelt. Richtig so?
Aber runter? Also ca. 245 Umdrehungen im Uhrzeigersinn. Aber wenn ich mich richtig erinnere, kam dort nie ein Anschlag, sondern die Kurbel / Spindel ließ sich dann einfach ganz leicht drehen. Und dann habe ich aufgehört in der Sorge, dass was verloren gehen könnte. Einen Anschlag habe ich beim Runterkurbeln, soweit ich mich aus der letzten Saison erinnere, nie gespürt.
Danke Euch vielmals und immer ne Handbreit!
Grüße Oliver
wir sind ne Eigner-Gemeinschaft im Saarland / Bostalsee und haben seit 2020 eine Dehlya 25. Zum Thema Hubkielgetriebe habe ich schon im Forum Diverses gelesen und bin mir immer noch unsicher. Bestimmt hat das jemand schon mal gemacht und kann mir helfen.
Im Eigner-Handbuch steht dort bei Drucklager fetten :
„… Alle 5 Jahre …Der Kiel dann soweit „eingefahren“, daß die Spindel und Drucklager entlastet sind“
Was ist mit „eingefahren“ gemeint, hoch?
Das finde ich unlogisch. Wenn ich den Kiel bis auf den Trailer runter Kurbel, dann müsste doch alles entlastet sein, wenn der Kiel unten aufsteht. Nicht wenn er hochgekurbelt ist und an der Spindel hängt ?!?
Situation:
- Dehlya 25 aktuell im Slipptrailer.
- Kiel soll nicht ausgebaut werden.
- Kiel ist natürlich oben
- Kielgetriebe sind zwei POM Zahnräder
A)
Wie kann ich das Zahnrad, das mit Sicherungsmutter auf der Spindel sitzt, abnehmen?
Sicherungsmutter runter? Zahnrad hat ein Gewinde, also Zahnrad von der Spindel abschrauben (Linksgewinde / Rechtsgewinde)? Und ganz wichtig: Kann die Hubkiel-Spindel dann nicht nach unten in den Kielschacht fallen und ich komme nie wieder ran (sichern gegen herunterfallen, wie?) Und dann kann man das Drucklager fetten?
(Ich habe durch Linksdrehung des Zanrades etwas Spiel in die Spindel bekommen, konnte das ganze 5mm hochziehen, und habe dann mit einem Zahnstocher vorsichtig Bootsfett ins Lager geschmiert. Weil ich mich bzgl. Demontage Zahnrad nicht weiter getraut habe.)
Ist die Sicherungsmutter (M16 / 24er?) ein normales Gewinde, oder hat es eine andere Gewinde-Steigung? Kann man eine „normale“ rostfreie Sicherungsmutter verwenden oder eine mit speziellem Gewinde (meine lässt sich nur sehr schwer drehen und war vom Vorbesitzer auch nicht bis ganz runter aufs Zahnrad gedreht). Da hatte ich Sorge, dass der Vorbesitzer evtl. ein normales Gewinde verwendet hat und dort ein spezielles drauf muss. Muss da noch ne Unterlegscheibe dazwischen?
Wenn das Zahnrad ein Gewinde hat, wie kann ich es wieder fest auf die Spindel aufschrauben, sodass es auch „ganz unten“ auf der Spindel in der richtigen Position zum vorderen Zahnrad sitzt? Die Spindel kann ich ja nicht festhalten / kontern, und würde mitdrehen?
B)
Was darf an POM zur Pflege / Schmierung ran? Gar nichts? Silikonfett?
C)
Durch die Welle des vorderen Zahnrades, wo die Winsch zum Kielkurbeln aufgesetzt wird, drückt es Feuchtigkeit rein. Darf dort an die Welle z.B. Silikonfett ran oder kann man das Lager nur erneuern und gar nicht abdichten?
D)
Da wir gerade beim Thema POM sind. Das Lager des Ruderblattes müsste auch POM sein? Dass dort niemals Fett ran darf, gilt das auch für die Welle vom Ruder?
E)
Und noch was zum Kiel Kurbeln:
Gegen den Uhrzeigersinn hoch. Irgendwann wird’s schwerer (ohne Gewlat),ok , dann ist er wohl ganz oben. Aber einen richtig festen Anschlag habe ich nie verspürt. Aber eben auch nicht mit Gewalt weitergekurbelt. Richtig so?
Aber runter? Also ca. 245 Umdrehungen im Uhrzeigersinn. Aber wenn ich mich richtig erinnere, kam dort nie ein Anschlag, sondern die Kurbel / Spindel ließ sich dann einfach ganz leicht drehen. Und dann habe ich aufgehört in der Sorge, dass was verloren gehen könnte. Einen Anschlag habe ich beim Runterkurbeln, soweit ich mich aus der letzten Saison erinnere, nie gespürt.
Danke Euch vielmals und immer ne Handbreit!
Grüße Oliver